der kindliche Glaube

Als ich klein war, bin ich oft mit meinen Geschwistern und meinem Vater in die Kirche gegangen. Wir sind neuapostolisch „aufgewachsen“.  Noch heute, ist mir ein Satz meines Religionslehrers, bzw. Priesters im Kopf geblieben, den ich nie vergessen habe.

„Wenn du deinen kindlichen Glauben beibehältst, ist es das Wertvollste was Du Dir aus deiner Kindheit bewahren kannst.“

Verstanden habe ich das damals nicht. Heute jedoch umso mehr. Der kindliche Glaube ist so rein, so unbelastet und vielleicht auch der ehrlichste Glaube. Wenn ich klein bin, sehe ich die Dinge vielleicht viel klarer, als wir es als Erwachsene sehen.

Manchmal bin ich traurig, dass ich meinem Kind nichts über meinen Glauben weitergegeben haben, denn ich habe mit 16 Jahren die Kirche verlassen. Ich glaubte einfach nicht mehr an die Vertreter Gottes.

Das ist bis heute so geblieben. Das bedeutet nicht, dass ich an nichts glaube. Doch ich glaube an etwas:

Ich sage immer, lieber Gott, liebes Universum, who the Fuck auch immer. Hilf mir. Im Zuge meiner Krebsphase habe ich das sehr oft gesagt und am meisten habe ich versucht, an mich selbst zu glauben und an die Kraft meiner Gedanken und meines Körpers.

Ich will nicht unken, aber ich glaube, dass unser Geist eine Menge „anrichten“ kann, im Negativen sowie im Positiven. Doch dazu habe ich mehr in meinem Buch geschrieben, welches ich hoffentlich schaffe in diesem Jahr noch zu veröffentlichen.

Ich bin dankbar, dass ich gläubig erzogen wurde – so habe ich zumindest gelernt, an etwas zu glauben!

..und das, ist schon eine ganze Menge.

Dieses Video hat es mir sehr angetan und ich denke, es passt an dieser Stelle sehr gut!

Der Verstand eines Kindes funktioniert oftmals viel klarer als unserer, wir sind schon so „verbraucht“ im Kopf oder verdreht, könnte man auch sagen.

Das ist einer meiner Lieblingsvideos eines 3-jährigen Jungens, der seiner Mutter erklärt, warum er keine Tiere essen möchte.

 

Foto headline: Pixabay – ich liebe die Fotos von kellepics

4 Comments

  1. Roswitha

    Der Glaube an sich selbst ist unheimlich wichtig.
    Ich bin auch christlich erzogen worden, aber schon ewig lange aus der Kirche ausgetreten. Gott ruht doch in uns allen, also können wir uns auch mit unseren Gedanken aus jeder noch so egelhaften Sch…. ziehen.
    „Die Gedanken formen die Realität“

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    1. littlesquaw67

      Ja, das sehe ich mittlerweile auch so…. ist nicht immer leicht, seine Gedanken zu steuern. Das Ego ist manches Mal stärker. Es ist ein schönes Gefühl, wenn ich meinen inneren Frieden finde… hält aber nicht dauerhaft an 😆

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